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Den Hinweisen zur Person möchte ich ein Zitat von Erwin Schrödinger, "Mein Leben, meine Weltsicht" voranstellen. Diese Zeilen finden sich in Ken Wilbers "Eros Kosmos Logos" als Einleitung zum Ersten Buch.
"Was ist`s, das dich so plötzlich aus dem Nichts hervorgerufen, um dieses Schauspiel, das deiner nicht achtet, ein Weilchen zu genießen? Alle Bedingungen für dein Sein sind fast so alt wie der Fels. Jahrtausendelang haben Männer gestrebt, gelitten und gezeugt, haben Weiber unter Schmerzen geboren. Vor hundert Jahren vielleicht saß ein anderer an dieser Stelle, blickte gleich dir, Andacht und Wehmut im Herzen, auf zu den verglühenden Firnen. Er war vom Mann gezeugt, vom Weib geboren gleich dir. Er fühlte Schmerz und kurze Freude wie du. War es ein anderer? Warst du es nicht selbst? Was ist dies dein Selbst?"
Dieser Tage fand ich die Erweiterung zu dem obigen Text von Erwin Schrödinger:
„Unmöglich kann die Einheit, dieses Erkennen, Fühlen und Wollen, das du das deine nennst, vor nicht allzu langer Zeit in einem angebbaren Augenblick aus dem Nichts entsprungen sein; vielmehr ist dieses Erkennen, Fühlen und Wollen wesentlich ewig und unveränderlich und ist numerisch nur eines in allen Menschen, ja in allen fühlenden Wesen ... So unbegreiflich es der gemeinen Vernunft erscheint: Du -- und ebenso jedes andere bewusste Wesen für sich genommen -- bist alles in allem. Darum ist dieses dein Leben, das du lebst, auch nicht ein Stück nur des Weltgeschehens, sondern in einem ganz bestimmten Sinn das Ganze. Nur ist dieses Ganze nicht so beschaffen, dass es sich mit einem Blick überschauen läßt... Das ist es bekanntlich, was die Brahmanen ausdrücken mit der heiligen, mystischen und doch eigentlich so einfachen und klaren Formel tat twam asi (das bist du)... Oder auch mit Worten wie: Ich bin im Osten und im Westen, bin unten und bin oben, ich bin diese ganze Welt...
So magst du dich hinwerfen auf die Erde, flach angedrückt an ihren Mutterboden in der gewissen Überzeugung: Du bist eins mit ihr und sie mit dir. Du bist so festgegründet und unverletzlich wie sie, ja tausendmal fester und unverletzlicher. So sicher sie dich morgen verschlingen wird, so sicher wird sie dich neu gebären zu neuem Streben und Leiden. Und nicht bloß dereinst; jetzt, heute, täglich gebiert sie dich, nicht einmal, sondern tausend- und abertausendmal, wie sie dich täglich tausendmal verschlingt. Denn es ist ewig und immer nur jetzt, dieses eine und selbe Jetzt, die Gegenwart ist das einzige, das nie ein Ende nimmt“.
Zur Person:
Ralph Buttler
1984, als Qigong in Deutschland noch wenig bekannt war, habe ich angefangen, diese chinesische Form von Heilgymnastik und Atemtherapie zu erlernen. Zu jener Zeit lernte ich die "Acht Brokate" und anfangs der 90er Jahre "Die 15 Ausdrucksformen des Taijigong" in der Tradition von Jiao Guorui. Qigong Yangsheng, d.h. Qi-Übungen zur Pflege des Lebens. http://www.qigong-yangsheng.de/.
Jahre später schloß ich ein Kontaktstudium bei der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ab. Es handelte sich um das "Projekt Traditionelle chinesische Heilmethoden und Heilkonzepte." „Gesundheitsförderung durch selbstregulative Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin“, (PTCH). Aktuell lerne ich, abrundend, zusammenfassend, letzte Stufen des Neiyanggong („Innen Nährendes Qigong“) von und mit Liu Yafei. http://www.letian.de/.
Zum Anfang der 90er Jahre erlernte ich den T`ai Chi Ch`uan - Yang-Stil (Kurzform) in der Tradition von Cheng Man-ching. Der Lehrer war damals Toyo Kobayashi. Meditation und die Gesundheitsförderung standen bei mir von Anbeginn im Vordergrund. Weniger die Kampftechniken.
Seit 1993 belegte ich Seminare bei verschiedenen Schulen, um die Kunst des Shiatsu zu erwerben.
Sollte ich heute meine bevorzugte Richtung des Shiatsu angeben, so wäre es das "Tao Shiatsu" nach Ryokuyo Endo, einem Schüler von Shitsuto Masunaga. Gelernt habe ich bei den Thalamus Heilpraktiker Schulen in Essen und Köln und beim Europäischen Shiatsu Institut. in Münster. Mir den Jahren habe ich meine regelmäßige Praxis ausgebaut und etwas verschoben in die Richtung der Chinesischen Massage Tuina. Eine Informationquelle hier ist die http://www.dgtcm.de/. In Heidelberg.
Regelmäßig finden Qigong und T`ai Chi Ch`uan Kurse bei den Volkshochschulen in Datteln und Waltrop statt. Beides wird auch angeboten in der Praxisgemeinschaft Dr. Franz Tenbrock in Waltrop. Bei der VHS in Recklinghausen seit diesem Jahr „Chinesische Tuina-Massage und Craniosakrale Therapie“. http://www.recklinghausen.de/volkshochschule/sites/gesundheit.htm. In dieser Hinsicht wird es bald einiges anderes geben. Weiteres entnehmen Sie bitte dem Menüpunkt Termine auf der Indexseite. (Einzelstunden nach Absprache).
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